Lebens-Bereich Behinderung und besondere Aspekte

Eine Gruppe von sechs Personen zu steht und sitzt draußen an einem Gartentisch in einem Hinterhof. Alle haben unterschiedliche Herkunftsländer.

Auf dem Bild ist eine Gruppe von 6 Personen zu sehen. Sie stehen und sitzen draußen an einem Gartentisch in einem Hinterhof. Die Gruppe besteht aus fünf Männern und einer Frau. Alle haben unterschiedliche Herkunftsländer. Sie schauen freundlich. Die Menschen auf dem Bild gehören zu einer Selbsthilfegruppe. Diese Gruppe hat etwas Herausragendes geschaffen. Lesen Sie unten mehr!

Der Plan im Lebensbereich Behinderung und besondere Aspekte ist:
Alle Menschen in Bonn und ihre Familie wissen, welche Hilfen es gibt. Verschiedene Beratungsstellen arbeiten zusammen, damit es leichter wird.

Es gibt 4 Ratschläge was zu tun ist. Diese heißen Handlungsempfehlungen.

Was die Stadt Bonn zusammen mit vielen Anderen bis jetzt erreicht hat:
Der Projektbeirat hat im Jahr 2018 Geld für ein Projekt einer Selbsthilfegruppe von Migrantinnen und Migranten gegeben. Die Gruppe gibt es schon länger. Gemeinsam bespricht man Fragen, wie zum Beispiel: An wen wende ich mich, wenn ich oder meine Angehörigen Hilfe wegen einer Behinderung oder bei Krankheit benötigt? Wer kann mich unterstützen, wenn ich älter werde? Welche Angebote und Hilfen kann man in Anspruch nehmen? Hierzu werden regelmäßig Gäste eingeladen. Diese kommen zum Beispiel aus den Bereichen Krankenhaus, Soziales, Wohnberatung und aus anderen Bereichen. Diese Gäste kennen sich in ihrem Thema aus.
Die Gruppe hat sich überlegt, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen. Sie hat das Ziel, Selbsthilfe zum Thema Gesundheit und Behinderung von und für Migrierte/Geflüchtete ins Leben zu rufen. Und das Ziel weiter zu unterstützen und zu begleiten. Dazu hat sich die Gruppe drei Projekte überlegt:

  1. Eine zweisprachige (deutsch/arabische) Radiosendung. Hier wurden die Aktivitäten der Gruppe vorgestellt. Es gab Informationen rund um das Thema Behinderung in Bonn und praktische Tipps.
  2. Einen Film mit dem Titel: „...das können wir nur selber tun”. Es wurden die Mitmachenden und Orte im Bereich Beratung/ Gesundheit/Behinderung vorgestellt und zur Selbsthilfe ermutigt.
  3. Eine Broschüre für Zugewanderte mit Behinderung und professionelle oder ehrenamtliche Mitmachende wurde erstellt. Die Broschüre enthält Adressen und nennt Organisationen, unterstützende Hilfen und Tipps zum Thema Krankheit und Behinderung.

Wir arbeiten an allen 4 Ratschlägen weiter. Die Ratschläge betreffen:

  • Unterschiedliche Unterstützung für unterschiedliche Menschen,
  • den Austausch von Informationen unter den verschiedenen Beratungsstellen,
  • die Zusammenarbeit der Beratungsstellen mit Vereinen, Verbänden und Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen,
  • die Barrierefreiheit aller Beratungsstellen und
  • dass alle Menschen die Informationen von den Beratungsstellen verstehen können.

Befragung:
Wir möchten wissen, was Menschen in ihrem Alltag in Bonn behindert. Wir erhalten so weitere Informationen. Die Ratschläge im Plan „Bonn Inklusiv“ können damit besser werden. Und es können neue Ratschläge dazukommen. Sie können Ihre Meinung dazu sagen. Die Ergebnisse werden bei der Weiter-Entwicklung des Plans „Bonn Inklusiv" beachtet.

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Es gibt drei Fragen zu jedem Lebens-Bereich. Sie können gerne auf alle Fragen antworten. Oder auf ein paar Fragen. Sie können auch nur auf eine Frage antworten.
Jede und Jeder kann nur einmal die Fragen beantworten. 

Wenn Sie zuerst Informationen zu den anderen Lebens-Bereichen lesen möchten, klicken Sie hier: 

Lebens-Bereich Familie, Kinder, (Weiter-)Bildung

Lebens-Bereich Arbeit

Lebens-Bereich Wohnen

Lebens-Bereich Teilhabe am kulturellen/gesellschaftlichen Leben

Lebens-Bereich Gesundheit und Pflege 

Lebens-Bereich Barrierefreiheit im weitesten Sinne