Wie geht es weiter?

Der wichtigste Teil des Bürgerbeteiligungsverfahrens zur Gestaltung der Bonner Bäderlandschaft sind nun die vier Planungszellen, die vom 2. bis zum 5. und vom 9. bis zum 12. September stattfinden werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bereits im Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister ausgewählt und eingeladen worden. Durch die Zufallsauswahl hatte jede Bonnerin und jeder Bonner die gleiche Chance auf eine Teilnahme und es ergibt sich eine gute Mischung von Menschen, auch aus der sogenannten „schweigenden Mehrheit“, also Menschen, die nicht schon engagiert sind oder besondere Interessen vertreten. Die Zusagen und die Einteilung zu den Planungszellen sind auch bereits erfolgt.

Für die Planungszellen ist ein umfangreiches Arbeitsprogramm vorstrukturiert worden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von Fachleuten und Interessensvertreterinnen und -vertretern vielseitig informiert, schauen sich Bäder an oder stellen Fragen an die Ratsfraktionen, Vereine und sonstige Akteure der Bäderlandschaft. Zu vielen Teilthemen, wie z. B. den möglichen Standorten, den Bedürfnissen der verschiedenen Nutzergruppen sowie den Sanierungsmaßnahmen machen sich die Bürgergutachterinnen und Bürgergutachter Gedanken, diskutieren, machen Vorschläge und bewerten diese. Dabei bilden sie sich immer wieder neu eine Meinung.

Die Einschätzungen, Empfehlungen und Anregungen aus den vier Planungszellen werden dann zusammengeführt, verdichtet, in Texte und Tabellen gefasst, nochmals von Vertreterinnen und Vertretern der Planungszellen geprüft und dann in einem Bürgergutachten veröffentlicht. Das ist für den Spätherbst geplant.