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Bewegungsparcours als Fitnessangebot für Ältere auf dem Heiderhof

Freizeit und Sport
Bad Godesberg

Der Bürgerverein Heiderhof schlägt die Installation eines Bewegungsparcours mit leichten Sportgeräten als Fitnessangebot im Freien für Menschen in der zweiten Lebenshälfte vor.

Ausstattung: Der Bewegungsparcours sollte mit „niedrigschwelligen“ Geräten ausgestattet sein, die leicht zu handhaben sind und an denen ohne größere Kraftanstrengung einfache Bewegungsabläufe, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer trainiert und unterschiedliche Körperbereiche angesprochen werden können (z.B. Ruhebänke mit Radtrainer/Pedalen, Pendelscheiben, Armkurbeln/-räder etc.). Auf dem Markt gibt es hierfür verschiedene Anbieter, z.B. von Geräten aus Edelstahl, die robust und stabil gegen Vandalismus, langlebig und wartungsarm sowie pflegeleicht sind.

Begründung: Bewegung und Sport sind in jedem Alter wichtig. Auf dem Heiderhof leben viele ältere Bürgerinnen und Bürger, für die es vor Ort bisher kein dementsprechendes Angebot im Freien gibt. Die „Insellage“ erschwert es zudem gerade Älteren, die nicht mehr uneingeschränkt mobil sind, Angebote in anderen Stadtteilen wahrzunehmen.

Erfahrungen aus anderen Städten und wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sogenannte Bewegungsparcours dazu beitragen, die körperliche und geistige Fitness ihrer Nutzer zu steigern und die Lebensqualität im Alter zu erhöhen. In vielen Kommunen sind daher in den vergangenen Jahren entsprechende Anlagen entstanden. Die Nutzung der Geräte bietet neben körperlicher Betätigung zudem die Chance auf Begegnung mit Anderen, auch Jüngeren. Der Parcours würde somit gleichzeitig einen Beitrag zum (generationenübergreifenden) Miteinander in unserem Stadtteil leisten und möglicher sozialer Isolation von Älteren entgegenwirken.

Als Standort bietet sich der Grüngürtel entlang der Heiderhofer Promenade an, da dieser u.a. an ein Altenzentrum sowie eine Seniorenwohnanlage angrenzt, zentral gelegen und tagsüber entsprechend belebt ist.

Für eine adäquate Nutzung wäre es sinnvoll, mindestens 4-6 Geräte einschl. Tafeln mit Übungsanleitungen zu installieren. Bei der Auswahl würde sich eine Einbindung des vor Ort ansässigen Altenzentrums und des Bürgervereins Heiderhof anbieten. Die individuelle Nutzung der Geräte könnte u.U. durch ein regelmäßiges angeleitetes Übungsangebot für Ältere, z.B. durch eine auf dem Heiderhof ansässige Physiotherapie-Praxis oder einen Sportverein, ergänzt werden.

Kosten: 
12000€
Stellungnahme der Verwaltung: 

Dieser Vorschlag ist grundsätzlich umsetzbar und sollte in den laufenden Prozess der Sportentwicklungsplanung aufgenommen werden. In Abstimmung mit dem Bürgerverein wären zunächst geeignete Standorte und Konzepte für einen solchen Bewegungsparcours auszuwählen. Die Kosten variieren je nach Art der Geräte und Umfang der erforderlichen Arbeiten. Die Kosten für eine Erstausstattung betragen geschätzt 10.000 €. Bei einem weitergehenden Ausbau wären bis zu ca. 50.000 € zu erwarten. Etwa 20 % Planungskosten müssen zusätzlich einkalkuliert werden.

Kommentare

ich unterstütze das Projekt: Bewegungsparcours als Fitnessangebot für Ältere auf dem Heiderhof

Als Wohnungsinhaber auf dem Heiderhof in fortgeschrittenem Alter von 80 Jahren halte ich es bei dem überdurchschnittlichen Anteil älterer Heiderhof-Bewohner für dringend erforderlich, einen Bewegungsparcour einzurichten, um den Senioren die Erhaltung ihrer Fitnes mit sozialen Kontakten zu ermöglichen.

So etwas fehlt bisher auf dem Heiderhof und würde vielen zugute kommen! Ich werde den Bewegungsparcours gerne nutzen- zusammen mit Nachbarn und Bekannten unterschiedlichen Alters.
Wer rastet, der rostet!

Das ist ein vorzüglich ausgearbeiteter und sinnvoller Vorschlag,den ich voll unterstütze.

Ein genialer Vorschlag. Neben einer solchen Einrichtung ist auch das gute Klima auf dem Heiderhof zu erwähnen.

Besonders positiv finde ich, dass endlich auch mal etwas für Ältere angeboten wird. Aber auch Jüngere können davon profitieren.

Kosten können vielleicht durch den Einsatz Freiwilliger und des THW Ortsverband Bongesenkt werden.
Sollte das THW angefragt werden, MUSS die Verwaltung eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der IHK oder Handwerkskammer beibringen.

Mit wenig Mehraufwand könnte die Anlage so gestaltet werden, dass sie sich nicht nur an Senioren, sondern an die gesamte Bevölkerung wendet. So sollte das Ganze dann auch beworben werden: Als Fitnessparcours für die Bevölkerung. Damit fühlen sich alle angesprochen und der geplante "Begegnungscharakter" kann wirklich zum Tragen kommen. Vielleicht lässt sich das ja auch mit Spielangeboten für Kinder kombinieren, so dass Eltern während die Kinder spielen die Geräte nutzen können.

Ja, bitte für alle, an mehreren Standorten!

Ich stimme dem Kommentar von WD voll und ganz zu. Der Fitnessparcour sollte so angelegt werden, dass er ein Angebot für alle Altersgruppen bietet. Als möglicher Standort könnte der Grünzug in Frage kommen, da sind die Spielplätze ja auch nicht weit entfernt.

Tolle Idee!

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe als junger, Computer affinen Mensch sehr lange gebraucht um Ihr äusserst kompliziert angelegtes Abstimmungstool zu nutzen und endlich die Abstimmung durchzuführen, schade wenn dadurch die Realisierung solch wichtiger Projekte scheitern.

Grüße Sabine Kaatz

finde es toll, daß so etwas geplant wird,für ältere Menschen

Ich kann dem o.a. gleichnamigen Kommentar nur voll zustimmen. Für computer-ungeübte sind die Barrieren ohne Hilfe leider kaum zu überwinden und schrecken ab. Ein Teil der von diesem Projekt angesprochenen Zielgruppe kann sich also gar nicht an der Abstimmung beteiligen - und die ohne Internet sowieso nicht.
Dabei wäre dieses Projekt so wichtig für Ältere (aber auch für mittlere Jahrgänge), denn für diese gibt es bisher kein vergleichbares Angebot.
Die Angebote für Kinder sind auf dem Heiderhof ja erfreulicherweise inzwischen recht umfangreich vorhanden.