Vorheriger Vorschlag

Spielplatz "An der Rheindorfer Burg"

Der Spielplatz "An der Rheindorfer Burg" ist in die Jahre gekommen. Die Spielgeräte sollten erneuert und auch die sonstige Gestaltung des Platzes sollte aufgewertet werden.

weiterlesen
Nächster Vorschlag

Rund statt Eckig

Untersuchung des Ausbaus von Kreisverkehren statt Ampelkreuzungen

weiterlesen

Mehr öffentliche Toilette für Bad Godesberg: Komposttoiletten kaufen und/oder mieten

Verkehr-Bauen-Umwelt
Bad Godesberg

Hiermit beantrage ich die Errichtung und Installation öffentlicher Komposttoiletten im Stadtbezirk Bad Godesberg und zwar für folgende Standorte:

• eine fest installierte (stationäre) Komposttoilette für den Bereich des Stadtparks Bad Godesberg
• zwei mobile Komposttoiletten für den Bereich des Rheinufers. Eine für den Standort an der Fähre Mehlem-Königswinter und eine für einen Standort zwischen Bastei/Schiffsanlegestellen und Haus Castanje
• eine fest installierte Komposttoilette für den Bereich Bahnhof Bad Godesberg

Begründung
Am Rhein, am Bahnhof von Bad Godesberg und im Stadtpark (nach Schliessung der Stadthalle) gibt es keine öffentlichen Toiletten. Die Bürgerinnen schlagen sich im wahrsten Sinne des Wortes „in die Büsche“. Herumliegende Tempotücher hinter Baum- und Strauchgruppen sind das sichtbare Zeichen für diesen Missstand. Besonders gravierend und auffallend ist das Fehlen der öffentlichen Toiletten in Zeiten der Corona-Pandemie, wenn auch Cafes und Restaurants geschlossen sind.

In der Vergangenheit wurden vergleichbare Bürgeranliegen im Rahmen der Haushaltsberatungen mit Hinweis auf die Kosten abgelehnt. M.E. bedarf es deshalb einer kostengünstigeren Lösung. Diese lässt sich auch darüber erzielen, dass man die entsprechenden Anlagen mietet, statt sie selbst zu kaufen. Will man es jedoch z.B. in der Kooperation mit dem städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb kaufen, scheint auch der Kauf preisgünstiger zu sein, als die bisher in Bonn verfolgten Lösungen.
Ein Antrag der grünen Bezirksfraktion in der Bezirksvertretung Bad Godesberg, der die Errichtung einer stationären Toilette am Bahnhof Bad Godesberg fordert und ein Kostenvolumen von bis zu 350.000 € vorsieht, wird in der Öffentlichkeit so kommentiert, dass man sich wundert, warum eine Toilette so teuer sein muss.
Am Rheinufer werden stationäre Angebote kaum in Frage kommen, weil Hochwassergefahren berücksichtigt werden müssen. Deswegen sollte für diese Standorte nach mobilen Lösungen gesucht werden, wie sie bereits in Bonn auch im Rahmen der Weltklimaschutzkonferenzen und anderen Großveranstaltungen zum Tragen kamen.
Eine Internetrecherche ( mit den Stichworten: Komposttoilette, öffentlich, mobil) wurde zur Überprüfung der Machbarkeit durchgeführt. Hierbei wurde folgende Beispielangebote, inklusive der dazugehörigen Händewaschgelegenheiten, identifiziert:

Öffentliche Toilette KUBUS - nowato · Toiletten im natürlichen Kreislauf (Modell Kubus, ohne Bauplatzherrichtung ca. 25.000 € + Kosten des Unterhalts); Referenzen im Frankfurter Raum (sowohl mobil wie auch stationäre Lösungen, auch Leasing-Modelle möglich)

EcoToiletten - Autarke Öffentliche Toiletten – Home (mit Referenzen aus Berlin, Mainz, Nürnberg), ohne Kostenangaben

EAD - Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (darmstadt.de) (bietet mobile Komposttoiletten der Fa. Kompotoi (Kompotoi - Die Revolution der Toilette). Der städtische Entsorgungs-Eigenbetrieb übernimmt die Lieferung und Abholung der Toilettenhäuschen sowie die Veredelung der angefallenen Ressourcen. Weitere Informationen unter 06151 / 13 46 800 oder per E-Mail unter ead.darmstadt@kompotoi.de)

Diese Aufzählung soll zeigen, dass es möglich und aus dem Budget für die Bezirke finanzierbar ist, das Angebot an öffentlichen Toiletten in Bad Godesberg zu verbessern.

Kosten: 
25000€
Stellungnahme der Verwaltung: 

Um allen Besucherinnen und Besuchern die Nutzung von Komposttoiletten zu ermöglichen, müssten barrierefreie Modelle aufgestellt werden. Die Kosten für eine entsprechende Anlage belaufen sich samt Installation pro Toilette auf ca. 25.000,- EUR, so dass von den benannten vier Standorten maximal zwei aus den Mitteln des Bürgerbudgets realisiert werden könnten. Die Wartungskosten inkl. Reinigung müssten aus dem laufenden Unterhaltungsbudget bestritten werden.

Kommentare

Im wahrsten Sinne des Wortes eine saubere Idee. Andere Kommunen machen`s vor!

Wie sieht es denn mit der Toilette auf dem Burgfriedhof aus. Sie sollte geschlossen werden und dann wieder nicht. Mal ist sie geöffnet, mal nicht.
Und das, nachdem das Häuschen gerade frisch gestrichen worden war.
Den Antrag für gekaufte oder gemietete Komposttoiletten unterstütze ich.
Wenn das vorhandene Häuschen nicht geöffnet werden kann oder soll, dann ist eine Komposttoilette auch auf dem Burgfriedhof eine gute Option.