Vorheriger Vorschlag

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Viele Bewohner der betroffenen Straßen wissen wahrscheinlich nicht einmal, dass diese Seite existiert. Wie soll es da zu einem Dialog kommen?

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Nächster Vorschlag

Weniger ist mehr!

1) Der Standort liegt in einem Gebiet mit Büro- und Wohn-Nutzung.

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Fehlkonzeption

Leider merkt man an dem Konzept sehr, dass es der Gerchgroup hier nur um Gewinnmaximierung und nicht um städtebauliche Entwicklung oder ein angenehmes Wohnen für die Bürger geht.
Letztes Jahr wurde der Klimanotstand in Bonn ausgerufen und im Zuge dessen sollten Betonflächen aufgebrochen werden, wo es nur geht un hier sollen alte Baumbestände radikal gefällt werden und die Grünstreifen (die beim Bau des jetzt bestehenden Gebäudes damals Bedingung waren) sollen rigoros verkleinert werden. Die im Plan angezeigten Ersatzpflanzungen auf dem Baugebiet sind keine wirklichen, da es 1. zu wenige sind und 2. die Bäume nur 1,2m Erdreich unter sich zum wurzeln haben werden. Eine Ersatzpflanzung irgendwo anders im Planungsgebiet hilft dem Klima im Bebauungsgebiet ja nicht.

Auch die Höhe und Anordnung der Gebäude sind ein Problem (siehe Wärmebildaufnahmen/Gutachten), da sich die Hitze jetzt schon dort staut (Punkt 4.5) und eine Durchlüftung bei der im Plan angezeigten Bebauung dies nur noch verschlimmern würde. Die im Plan erwähnte Begrünung wird da nicht helfen, wenn sich die Luft zwischen den Gebäuden staut.

Die Tiefgarage ist laut dem jetzigen Plan viel zu klein, die jetzt schon angespannte Parkplatzsituation der umliegenden Straßen würde sich noch weiter verschärfen.
Wird beim Verkehrsgutachten auch berücksichtigt, dass die Buslinien evtl. in höherer Taktung fahren müssten, da es zu einem massiven anstieg der Passagierzahlen kommt? Diese Linien sind zu Stoßzeiten derzeit schon überlastet und wenn noch die anderen Bauvorhaben realisiert werden, dann wird diese Belastung noch höher, was gerade für Pendler sehr negative Auswirkungen haben würde.

Desweiteren befürchten Anwohner dauerhafte Lärmbelästigung durch die Ein/Ausfahrt an der Ahrstraße. Wäre eine alleinige Ein/Ausfahrt über die Kennedyallee nicht sinnvoller?
Ebenso würden Spielplätze in Richtung der Anwohner nur mehr Lärm in dieses sehr ruhige Wohngebiet bringen. Gleiches gilt für die geplante KiTa.
(Es befinden sich 4 KiTas in der unmittelbaren Umgebung...)
Wäre es da nicht sinnvoller an dem Platz Geschäfte des täglichen Bedarfs wie z.B. eine Drogerie anzusiedeln?

Ich kann mich auch Punkt 5 meiner Vorposterin "Vivi" (Eintrag 01.06) nur anschließen, 380 Wohnungen müssen nicht sein. Weniger ist manchmal wirklich mehr, zumal es ja noch weitere große Bauprojekte in dem Bereich gibt. Ebenso teile ich Ihre bedenken ob der Fahrradplätze in der Tiefgarage, die dann nur über die Rampe zu erreichen wären. Da sind Unfälle vorprogrammiert.

Gerne würde ich auch wissen, wie denn das Konzept für Lieferverkehr und Müllabfuhr aussehen. Werden Sie über den Mittelweg erfolgen?

Nun nur noch zu den Fassaden: Form follows function ist ja gut und schön, aber wer soll sich da denn zu Hause fühlen? Erinnert schwer an die Plattenbauten bonner Studentenwohnheime, die in den 70ern hochgezogen wurden.

Es hieß, dass das Postbankgebäude wahrscheinlich mit Asbest belastet sei. Welche Sicherheitsmaßnahmen würden beim Abriss denn getroffen werden, sollte dies der Fall sein?