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1. Es sind nur 26 Millionen zur Sanierung vorhanden 22 Mill werden für das hardbergbad benötigt. Da bleibt nicht mehr viel Geld über

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Frankenbad zum Leuchtturmprojekt für Kultur und Sport unter einem Dach weiter entwickeln

Das Frankenbad genießt als Baudenkmal unter allen Bestandsbädern eine Sonderstellung. Für alle anstehenden Nutzungsvarianten stellt der denkmalpflegerische Bindungsplan gleichermaßen eine Beurteilungsgrundlage dar. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Denkmalbehörden bei der Erteilung von denkmalpflegerischen Erlaubnissen
im Falle der Erhaltung des Frankenbads als Schwimmbad viel großzügiger Befreiungen erteilen und damit aus dem Frankenbad ein zweites Metropol machen sollten.

Ich würde mir wünschen, dass der Charakter des Baudenkmals bei der anstehenden Sanierung erhalten bliebe und das Frankenbad nicht zu einem aufgehübschten Minispassbad umfunktioniert würde.

Die Architektur des Frankenbads und seine Lage im Eingangsbereich zum Macke-Viertel
bieten hervorragende Voraussetzungen, um das Bad entsprechend dem Motto „In Kunst schwimmen“ zum Leuchtturmprojekt für das Miteinander von Kultur und Sport weiter zu entwickeln. Das Atrium mit seiner besonderen Atmosphäre ist entsprechend dem denkmalpflegerischen Bindungsplan zu erhalten. Es wäre super, wenn der Raum gemeinsam von Sport und Kultur möglichst bald genutzt würde: Joga- und Gymnastikkurse, Lesungen und Konzerte, Skulpturenausdtellungen, ein multifunktional nutzbarer öffentlicher Raum mit ganz besonderer Atmosphäre.
Die für die Schwimmnutzung nicht mehr benötigten Räume könnten ebenfalls multifunktional durch Kultur und Sport genutzt werden: Räume für Vereine, Quartiersmanagement, Kulturveranstaltungen etc..

Um dieses Konzept umsetzen zu können, wird sicherlich ein zweites gut erreichbares Hallenbad in Stadtbezirk Bonn erforderlich sein, da alle hier genannten Bedarfe nicht im Frankenbad umgesetzt werden können.
Außerdem sind die entsprechend deutlich höheren finanziellen Mittel erforderlich.

Leider hat der damalige OB Nimptsch trotz Beschluss der damaligen Ratsmehrheit, das Frankenbad als erstes Hallenbad zu sanieren, die Planungen aus Kostengründen gestoppt und dann stattdessen ein neues Kombibad in der Beueler Rheinaue empfohlen. Dies obwohl er bei der Feuer 50 Jahre Frankenbad versprochen hatte, mit und bald die Einweihung des sanierten Frankenbads zu feiern. Alle Parteien mit Ausnahme die Linke haben dann den Bürgerantrag auf Umsetzung des Beschlusses, das Frankenbad als erstes zu sanieren, so lange vertagt, bis das neue nun verworfene Bäderkonzept beschlossen war.
Dies nur zur Vergangeneitsbewältigung.
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