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Entsiegelung und Materialwahl

Die Pläne der Fußgängerzone werden von Natursteinflächen dominiert. Zwei Anregungen : Weniger versiegelte Flächen sparen neben vielen anderen positiven Effekten Oberflächenmaterial. Granit ist langlebig und wirkt ohne Zweifel wertig.

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Spielplatz an der Rigal'schen Wiese erhalten

Der Spielplatz an der Rigal'schen Wiese muss für Kinder und Jugendliche erhalten bleiben.

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Der richtige Ansatz

Zunächst einmal: es kann nur besser werden. In der Bad Godesberger Innenstadt ist ein seit Jahren anhaltender Abwärtstrend zu erleben. Hier muss gegengesteuert werden. Dass dabei vieles sich verändern muss, sollte als Chance verstanden werden. Nur was sich ändert, bleibt erhalten!
Der Entwurf weist in vielen Punkten in die richtige Richtung . Wichtigster Punkt: Mehr Grün und Wasser in die Stadt! Das hilft bei der notwendigen Anpassung an den Klimawandel. Wir werden noch viele heiße Sommer erleben, und dankbar sein für jeden Baum, der Schatten spendet. Wasserläufe und bespielbare Brunnen sind für Kinder (das kann ich aus eigener Erfahrung in anderen Städten bestätigen) im Sommer das Größte. Besonders den Theaterplatz empfinde ich im Augenblick als Asphaltwüste, da fühle ich mich schon beim Anblick der Entwurdsbilder viel wohler.
Zweiter Punkt: das leidige Thema Auto. Auch hier geht der Entwurf in die richtige Richtung, denn Städte sind für Menschen und nicht für Autos gemacht. Leider wurde das jahrzehntelang ignoriert. Wenn es nach den Bedürfnissen der Autolobby ginge, gäbe es z.B. heute noch keine Fußgängerzonen in Deutschland - denn schon damals wurde bei deren Einführung darüber geklagt, dass damit der Niedergang der Geschäftswelt eingeläutet wird. Das Gegenteil war der Fall. Heute erleben wir den Niedergang der Godesberger Geschäftswelt trotz guter Erreichbarkeit mit dem PKW. Meiner Meinung nach ist es aber die Aufenthaltsqualität, die über den Standort Bad Godesberg entscheidet. Und dazu gehört auch, die Belastung mit PKW-Verkehr zu verringern und die Durchlässigkeit für nichtmotorisierten Verkehr zu erhöhen. Auch das leistet der Entwurf ganz gut.
Dritter guter Ansatz: mehr Wohnen in der Innenstadt. Die Innenstadt als reine Geschäftswelt hat meiner Meinung nach keine Zukunft. Hier wird in Zukunft mehr Nutzungsmischung sttfinden, dafür muss aber die Innenstadt aber auch als Lebensraum attraktiver gemacht werden.
Letzter Punkt: Kultur. Hier finde ich z.B. die Idee, Kulturveranstaltungen auch mal ins Freie zu verlegen, sehr gut. Kultur ist jedenfalls ein Faktor, der die Attraktivität der Godesberger Innenstadt erhöhen kann, und das sollte doch letzten Endes ein gemeinsames Anliegen sein.