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Möglichkeiten der Zusammenführung der Betroffenen

Ich schließe mich den Vorrednern an, die eine Anwohner-Informationsveranstaltung fordern.

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Problembeschreibung einer älteren Dame

Heute schreibe ich für eine ältere Dame, die nicht "vernetzt" ist und sich somit hier nicht selbst äußern kann:

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Der Parkplatz-Bedarf

Die z. Z. vorgesehene Stellplatzanzahl für die Wohnungen ist tatsächlich zu gering, aber so groß wie von den meisten wahrscheinlich angenommen, ist der Mangel auch wieder nicht:
Es ist keineswegs notwendig, für 150 Wohnungen ebenso viele Parkplätze zu bauen, weil i. d. R. ein gutes Drittel der Mieter keinen Wagen hat. Und wenn auch noch ein Drittel aus Sozialwohnungen besteht, dann ist der Anteil der Autofahrer in jedem Falle noch erheblich geringer. Es müßte daher mit deutlich weniger als einer 2/3-Quote auszukommen sein, was bedeutet, daß unter den vorliegenden Bedingungen 80 Stellplätze für 150 Wohnungen ausreichen müßten. (Die Berechnung erfolgte auf der Grundlage eigener Erfahrungswerte und der der Öffentlichkeit in diesem Falle bekannten Datenlage.)
Damit bestünde in der Planung ein Defizit von 20 Stellplätzen, da nur 60 dafür vorgesehen sind.

Auch der Parkplatzmangel für die Kundschaft des Einkaufzentrums ist nicht so schwerwiegend, wie man zunächst anzunehmen geneigt ist: nur in der Spitzenstunde des nachmittäglichen Kfz-Verkehres werden 145 Autokunden erwartet, so daß die 140 geplanten Stellplätze in dieser Phase des Tages nicht ganz ausreichen.

Diese Berechnung ist nur mit einer zusätzlichem Information aus dem Stadtplanungsamte durchführbar: Die 370 Fahrten stellen sich nämlich wie folgt dar:
Die insgesamt 370 Fahrten in der Spitzenstunde des Tages bestehen aus 3 Gruppen:
Rückkehr der Autofahrer unter den Mietern der 150 Wohnungen
Kundenanfahrten
Kundenabfahrten

Daraus ergibt sich diese Rechnung:
370 Fahrten insgesamt abzüglich
80 Fahrten der nach Hause zurückkehrenden motorisierten Mieter ergibt
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290 Fahrten der Kundschaft (Anfahrten und Abfahrten werden jeweils als eine eigenständige Fahrt gewertet =>) geteilt durch 2 ergibt 145 Kunden, die in der Spitzenstunde einen Parkplatz benötigen

Angesichts der z. Z. geplanten 140 Stellplätze würden also nur 5 fehlen. Es wird davon ausgegangen, daß der Kunde sich eine halbe bis eine Stunde im Markte aufhält, da das dem üblichen Zeitrahmen entspricht.