komplexes Beteiligungsverfahren

Gestaltung der Bonner Bäderlandschaft

Vor dem Hintergrund des Ausgangs der Bürgerentscheide 2017 und 2018, deren Ergebnisse als bindend zu betrachten sind, ist ein neues Gesamtkonzept für die künftige Gestaltung der Bonner Bäderlandschaft zu erarbeiten, um die Bedarfe des Schul- und Vereinsschwimmens und der Öffentlichkeit sicherzustellen und ein barrierefreies Angebot zu schaffen. Der Rat deshalb die Verwaltung beauftragt, einen Vorschlag für eine breite Bürgerbeteiligung zu unterbreiten, der u.a. folgende Elemente enthalten soll:

- Eine Planungswerkstatt, in der alle rund ums Schwimmen aktiven, engagierten und entscheidenden Gruppen, die aus ihrer Sicht für die Gestaltung der Bäderlandschaft
erforderlichen Anforderungen bestimmen und entsprechende Varianten konzipieren.

- Planungsgruppen, in denen nachfolgend ein repräsentativer Schnitt der Bürgerschaft die Varianten zu einer entscheidungsfähigen Bäderlandschaft zusammenfasst.

- Verschiedene Optionen wie über den auf den Ergebnissen der Planungsgruppen beruhenden Vorschläge zur Gestaltung der Bäderlandschaft verbindlich abgestimmt werden kann.

- Eine zeitliche Vorgabe, den Prozess im letzten Drittel 2019 abzuschließen.

Adresse: 
53111 Bonn
Letzter politischer Beschluss zum Vorhaben/Projekt: 

Beschluss des Rates "Rahmenbedingungen und Verfahren zur Gestaltung der Bonner Bäderlandschaft" vom 27.09.2018, Drucksachen-Nr. 1812222AA3

Voraussichtliche Bearbeitungsdauer: 

November 2018 bis November 2019

Aktueller Bearbeitungsstand: 

Am 15. Mai 2019 fand die öffentliche Auftakt-Veranstaltung im Forum der Bundeskunsthalle statt. In der anschließenden Online-Beteiligung auf www.bonn-macht-mit.de können die Bürgerinnen und Bürger bis zum 12. Juni ihre Anregungen einreichen.

Nächste Schritte/geplanter Zeitpunkt der Umsetzung: 

In einer Planungswerkstatt im Juni 2019 tragen Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Organisationen, Initiativen und Schulen als wesentliche Akteure der Bäderlandschaft ihre Sichtweisen und Konzeptideen bei. Im Juli 2019 folgt der Runde Tisch mit Expertinnen und Experten aus Behörden, Organisationen und anderen relevanten Akteuren.

Kosten des Gesamtvorhabens: 

Zur Umsetzung des Bäderkonzeptes stehen investive Mittel in Höhe von rund 26 Mio. EUR sowie konsumtive Mittel in Höhe von jährlich 2, 8 Mio. EUR zur Verfügung.

Schwerpunktmäßig betroffene Themen: 

Bonner Bäder

Beschreibung des Verfahrens bzw. Begründung, wenn keine Bürgerbeteiligung vorgesehen ist: 

Es ist ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren geplant. Unter Einbeziehung vielfältiger Methoden werden die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger im Laufe des Verfahrens immer weiter verdichtet und in der Abschlussphase von parallelen Planungszellen bearbeitet. Am Ende steht ein so genanntes Bürgergutachten, das die Empfehlungen aus der Bürgerschaft zusammenfasst und eine Entscheidungsgrundlage für die Politik ist. Das detaillierte Beteiligungskonzept wird noch erarbeitet und den politischen Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

Kosten Bürgerbeteiligung (soweit bezifferbar): 

ca. 200.000 Euro

Ansprechpartnerin/ Ansprechpartner: 

Hr. Günther, Tel. 0228-77 3267,Amt 52, Email: stefan.guenther@bonn.de

Vorhabennummer: 
157905
Stadtbezirk: 
gesamtstädtisch