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Solawis stärken

Fördermittel für bestehende und neue Solawis. Die Beiträge sind leider nicht günstig und für viele Bürger:innen einfach zu teuer, obwohl das Konzept stimmt. Zudem zentrale Verteilerplätze für die Ernte zur Verfügung stellen.

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Etwas mehr Realitätssinn wäre gut

Das klingt alles ziemlich nach "Wünsch dir was" in der Kinderspielgruppe. Bonn ist keine Insel, auf der sich 2035 alle an den Händen fassen, in der Genossenschaftswirtschaft leben und das essen, was der eigene Garten bzw.

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Essen in Mensen (Schulen, Kindergärten) und Kantinen & Großküchen umstellen

In den meisten Kindergärten & Schulen ist das Essen stark fleischbasiert (täglich Fleisch). Das hat mindestens 3 negative Folgen: a) ist die Qualität des Fleisches oft nicht hoch (wegen Sparzwang beim Einkauf); b) entspricht das nicht dem ökotrophologischen Stand der Zeit; und c) ist das natürlich auch nicht klimafreundlich.
Im Kindergarten, in dem unsere Kinder waren, haben wir selbst gekocht / eine Köchin eingestellt gehabt, und täglich Bio-Essen gehab, mit geringen Kosten. Grund: wenig Fleisch, ca. 2 x im Monat. Besser, billiger, gesünder. In der Schule beschweren sich beide Kinder regelmäßig über die geringe Qualität des Essens (Caterer) gegenüber dem Kindergarten.
Mensen, Kantinen und Großküchen haben einen großen Multiplikatoreffekt. Und es gibt viel, was man hier tun kann - allein durch die Umstellung der Reihung von Gerichten auf der Speisekarte zum Beispiel (Option 1 = vegetarisch, Option 2=vegan, Option 3 = Fleisch) lässt sich bereits eine deutliche Reduktion des Fleischkonsums erzielen. In einem Projekt an der Kölner Mensa habe ich mit Studierenden einige einfache Umstellungen erarbeitet, mit denen sich der Klima-Impact deutlich reduzieren lässt.

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