Bürgerversammlung zur künftigen Klärschlammentsorgung am 15. Juni 2018

Die bestehende Klärschlammverbrennungsanlage auf dem Gelände der Kläranlage Salierweg wird aufgrund ihres Alters und der extremen Beanspruchung in einigen Jahren nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können. Außerdem haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Entsorgung von Klärschlamm durch die neue Klärschlammverordnung von 2017 geändert. Eine Mitverbrennung des Klärschlammes in Kraftwerken sowie die landwirtschaftliche Verwertung zur Düngung der Felder werden damit in Zukunft nahezu ausgeschlossen.

Bei einer gemeinsamen Bürgerversammlung am Freitag, 15. Juni, 17.30 Uhr im Ratssaal des Stadthauses werden die Stadtverwaltung und die Müllverwertungsanlage Bonn GmbH (MVA) deshalb Anlieger und interessierte Bürgerinnen und Bürger über die möglichen künftigen Standorte der Klärschlammverbrennung und die Auswirkungen informieren. Als Berichterstatter werden Peter Esch, Leiter des Tiefbauamtes, und Manfred Becker, Geschäftsführer der MVA, anwesend sein.

Das Tiefbauamt der Stadt Bonn hat aufgrund der oben beschriebenen Problematik verschiedene Alternativen für die zukünftige Klärschlammentsorgung betrachten lassen und kommt dabei zu dem Schluss, eine neue Anlage am Standort der Müllverwertungsanlage (MVA) zu bauen. Über diesen Vorschlag beraten seit 30. Mai 2018 die Fachausschüsse sowie die Bezirksvertretung Bonn (27. Juni 2018) und abschließend der Rat (10. Juli 2018). Würde diese Empfehlung keine Mehrheit finden, schlägt die Verwaltung vor, eine Kooperationslösung mit mehreren Abwasserentsorgungsunternehmen in der Region weiter zu verfolgen.

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