Empfehlungskommission

Bürgerbeteiligung Viktoriakarree

Ziel der Bürgerwerkstatt Viktoriakarree ist eine klare, durch Planungskonzepte unterlegte Empfehlung zur weiteren Bebauungsplanung für das Viktoriakarree zu geben. Grundlagen hierfür sind unter anderem die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens sowie die Übersetzung dieser Anforderungen an die Planung durch Planungsteams im Rahmen der Planerwerkstatt.

Die Entscheidungsfindung zu den Planungskonzepten und zur Konkretisierung der Empfehlungen obliegt der Empfehlungskommission der Bürgerwerkstatt Viktoriakarree.

Die Empfehlungskommission als Empfehlungsgeber für die Politik und Verwaltung der Stadt Bonn

Im Rahmen der Bürgerwerkstatt Viktoriakarree berät die Empfehlungskommission in einer öffentlichen, ganztägigen Sitzung über Stärken und Schwächen der vier eingereichten Planungskonzepte. Die Aufgabe der Empfehlungskommission ist es, nach eingehenden Diskussionen und Abwägungen der unterschiedlichen Planungskonzepte eine Empfehlung für die politischen Gremien und die Verwaltung der Stadt Bonn zu erarbeiten, welches Nutzungskonzept und welche städtebaulichen Ziele dem Bebauungsplan für das Viktoriakarree zugrunde gelegt werden sollten.

Die Empfehlungskommission berät hierzu Verwaltung und Politik der Stadt Bonn. Anders als in einer „Jury“, geht es somit nicht darum einen „Sieger“ aus den vier im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung erstellten Arbeiten zu bestimmen, an dessen Weiterbeauftragung die Stadt gebunden ist. Vielmehr ist es Aufgabe der Empfehlungskommission, Ihre Empfehlungen unter Würdigung aller Arbeiten zu treffen.

Die Zusammensetzung der Empfehlungskommission

Die Empfehlungskommission setzt sich paritätisch aus Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Bonner Stadtgesellschaft und Fachplanerinnen und Fachplanern zusammen. 16 von 29 Mitgliedern des Begleitgremiums sind auch Mitglieder der Empfehlungskommission. Durch diese Zusammensetzung sind alle unterschiedlichen Interessen repräsentiert und vertreten.

Weitere Informationen zur Zusammensetzung der Empfehlungskommission finden Sie in der Informationsgrundlage für die Planerwerkstatt auf den Seiten 59/60.

Arbeitsweise der Empfehlungskommission

Für die Arbeit der Empfehlungskommission im Rahmen der Bürgerwerkstatt gibt es klare Vorgaben. Hinweise aus dem Beteiligungsprozess und des Begleitgremiums sind eingeflossen.

  1. Die Empfehlungskommission tagt, berät und entscheidet öffentlich: Alle Bürgerinnen und Bürger können somit mitverfolgen, wie Stärken und Schwächen der Planungskonzepte abgewogen werden und wie man zur abschließenden Empfehlung gekommen ist (Mehr Informationen zur öffentlichen Sitzung der Empfehlungskommission hier)
  2. Die Empfehlungskommission berät über die Stärken und Schwächen der Arbeiten der vier an der Planerwerkstatt teilnehmenden Planungsbüros. Das Feedback der Bürgerinnen und Bürger nach der öffentlichen Vorstellung der Arbeiten zu Beginn der Beratungen der Kommission fließt in die Diskussion der Arbeiten mit ein.
  3. Sie formuliert als Ergebnis dieser Beratungen und unter Würdigung aller Arbeiten eine Empfehlung für die Politik und die Verwaltung der Stadt Bonn. Sie kann dabei aus allen Arbeiten Aspekte hervorheben, die in der weiteren Planung und Entwicklung berücksichtigt werden sollen.
  4. Die Stimmengewichtung von Fachplanerinnen und -planern entspricht dabei jener der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Stadtgesellschaft. Angestrebt werden allerdings Konsensentscheidungen.