Erhalt und Sanierung des Frankenbades

Monetärer Typ: 
Ausgabevorschlag
Kategorie: 
Freizeit und Sport

Das Frankenbad soll erhalten und sofort grundsaniert werden, damit die Stadt es nicht auf Dauer systematisch verrotten lässt wie das Kurfürstenbad.

Stellungnahme der Verwaltung

Die Verwaltung schlägt vor, der Anregung nicht zu folgen. Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am 22. September 2016 den Beschluss (DS.: 1612541) gefasst, dass der Bau eines neuen Familien- Schul- und Sportschwimmbades auf dem Grundstück Dottendorf, nördlich des Heizkraftwerkes Süd, realisiert wird und die Standorte Frankenbad und Kurfürstenbad zukünftig dauerhaft ersetzt. Das neue Bad wird in Größe, Ausstattung, Lage sowie Verkehrsinfra-struktur so konzipiert, dass es die beiden Bäder Frankenbad und Kurfürstenbad ersetzen kann und soll. Der Sanierungsstau des Frankenbades beläuft sich auf ca. 15 Mio. Euro. Diese Zahl stammt aus einem Gutachten aus dem Jahr 2012. Inzwischen ist sie sicherlich durch Preissteigerung und fortschreitenden Sanierungsstau noch höher. Zudem würde das Frankenbad selbst nach einer Sanierung nicht dem heutigen Anspruch an ein modernes Familien-, Schul- und Sportschwimmbad gerecht werden.

Entscheidung des Stadtrates am 08.12.2016

Der Vorschlag wurde mit Mehrheit gegen SPD, Linke, AfB und SoLi bei Enth. BBB abgelehnt bei Nichtbeteiligung Stv. Spoelgen -SPD- gemäß § 31 GO NRW abgelehnt.

Kommentare

Natürlich sollten unsere Schwimmbäder vorrangig saniert werden und den Sportvereinen und Schulen kostengünstig zu Verfügung stehen. Ja, wir schaffen das auch.

Ich bin gegen eine Sanierung des Frankenbades. Die von der Verwaltung im Moment angestrebte Lösung zum Bau eines Hallenbades/Kombibades am Wasserland unter Schließung von Kurfürsten und Frankenbad ist langfristig gesehen die wirtschaftlichste Lösung. Die leerstehenden Immobilien müssen bestmöglich vermarktet werden. Nur so lässt sich auch seitens der Bäder ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten, ohne zu große Einschnitte für den Bürger darstellen zu müssen.
Wer den Erhalt des Frankenbades (und somit eigentlich konsequenterweise auch die Sanierung des Kurfürstenbades?) fordert, muss auf lange Sicht mit weiteren Einschnitten im Bäderbereich und in anderen Bereichen leben, da der Aufwand zur Erhaltung der Bäder zu hoch ist.

Der Stadtrat hat in gestriger Sitzung offenbar beschlossen, sowohl das Frankenbad als auch das Kurfürstenbad zu schließen.

Ein großes, attraktives und funktionales Hallenbad im (geographischen) Zentrum von Bonn im Wasserland für Schwimmer, Familien, Vereine und Schulen und der Erhalt der schönen Freibäder in den anderen Stadtteilen. Damit müsste doch jeder Bonner zufrieden sein können. Die Anbindung ist jetzt schon gut, aber der SWB wird sicher auch in der Lage sein, eine eng getaktete Buslinie einzuplanen. Mit dem Frankenbad lässt sich ganz sicher viel Besseres (Stadtmuseum, Markthalle, Vereinshaus...). und noch ein Vorschlag: kein teures Gutachten zur Findung eines tollen Namens einholen wie in der Bonner Partnerstadt Potsdam (mit dem Ergebnis "BLU"). "Wasserland" ist optimal.

Der Bonner Norden ist der am dichtesten besiedelte Stadtbezirk Bonns. Zum Einzugsbereich des Frankenbades gehören Weststadt, Endenich, Innere u. Äußere Nordstadt, Ellerviertel, Castell, Graurheindorf, Auerberg, Buschdorf. Die Innenstadt ist seit der Schließung des Viktoriabades ebenfalls ohne Hallenbad. Dessen Schließung wurde uns versüßt mit dem Versprechen, von dem Erlös des Verkaufes das Frankenbad zu sanieren. Und Bonn wächst weiter. Bis 2030 um mindestens 30.000 Neubürger, vergleichbar einer Kleinstadt. Und diese werden vor allem im Bonner Norden angesiedelt werden, in den Dorotheengärten, in Auerberg und vor allem zwischen Nordfriedhof und Buschdorf. Nicht zu vergessen die vielen Studentenwohnheime, gerade entstehen 72 Neuwohnungen in der Drususstraße. Damit zu kokettieren, dass es nun endlich einen Bäderbeschluss gibt, ist der letzte Quatsch. Beschlüsse, das Frankenbad - und zwar als erstes der Hallenbäder - zu sanieren, gibt es etliche. Diese umzusetzen ist längst überfällig.
Überdies hat Frau Pilger vom SSB selbst zugeben müssen, dass bei Schließung des Kurfürsten- und des Frankenbades und gleichzeitigem Neubau eines Hallenbades im Wasserland ein ausreichendes Angebot für Schulschwimmen nicht mehr gegeben ist.
Dem SSB schwebt natürlich ein hypermodernes neues Bad vor. Bei den vielen Mitgliedern sind das etliche Wählerstimmen. Das Wahljahr 2017 steht vor der Türe.

Der Bonner Norden ist der am dichtesten besiedelte Stadtbezirk Bonns. Zum Einzugsbereich des Frankenbades gehören Weststadt, Endenich, Innere u. Äußere Nordstadt, Ellerviertel, Castell, Graurheindorf, Auerberg, Buschdorf. Die Innenstadt ist seit der Schließung des Viktoriabades ebenfalls ohne Hallenbad. Dessen Schließung wurde uns versüßt mit dem Versprechen, von dem Erlös des Verkaufes das Frankenbad zu sanieren. Und Bonn wächst weiter. Bis 2030 um mindestens 30.000 Neubürger, vergleichbar einer Kleinstadt. Und diese werden vor allem im Bonner Norden angesiedelt werden, in den Dorotheengärten, in Auerberg und vor allem zwischen Nordfriedhof und Buschdorf. Nicht zu vergessen die vielen Studentenwohnheime, gerade entstehen 72 Neuwohnungen in der Drususstraße. Damit zu kokettieren, dass es nun endlich einen Bäderbeschluss gibt, ist der letzte Quatsch. Beschlüsse, das Frankenbad - und zwar als erstes der Hallenbäder - zu sanieren, gibt es etliche. Diese umzusetzen ist längst überfällig.
Überdies hat Frau Pilger vom SSB selbst zugeben müssen, dass bei Schließung des Kurfürsten- und des Frankenbades und gleichzeitigem Neubau eines Hallenbades im Wasserland ein ausreichendes Angebot für Schulschwimmen nicht mehr gegeben ist.
Dem SSB schwebt natürlich ein hypermodernes neues Bad vor. Bei den vielen Mitgliedern sind das etliche Wählerstimmen. Das Wahljahr 2017 steht vor der Türe.

Ich hätte auch gerne ein Bad vor der Tür. Alles geht nun mal nicht. Ich vermisse auch nach Jahren der Diskussion immer noch ein in sich schlüssiges Konzept. Und die neuesten Planungen werden das nicht ändern. Aufgrund des mangelhaften Angebotes in Bonn fahre ich weiterhin in die umliuegenden Städte.

Ich unterstütze den Vorschlag. Das Beispiel der Stadt Essen zeigt, was passiert, wenn man zuerst ein neues Bad baut und dann ein altes denkmalgeschütztes Bad abreißen will. Das klappt nicht. Das alte Essener Hauptbad musste erhalten werden.

Es ist wichtig das es erhalten bleibt da das sogenannte neue Zentralbad in Dottendorf nicht die Erreichbarkeit hat wie das Frankenbad - Einzugsgebiet von Buschdorf- über Dransdorf..Einzugsgebiet von ca 80.000 Mensch)
Die Entfernung zum neuen Zentralbad ist im Schnitt 8 KM eine Strecke - mit ÖPNV 3€ einfache Fahrt und dann der Eintritt von ca 4 €. Die Fahrtzeit ist nicht zu vergessen
Für Senioren / Familien / Berufstätige /Alleinerziehende etc ist das "Zentralbad" keine Alternative- Der Aufwand ist zu groß
Ob die Kapazitäten für das Schulschwimmen das Bad abdecken kann ist auch die Frage (Schulkinder habe 1 Stunde für Schwimmen in der Woche - siehe Anfahrt etc...das ist kaum noch zu schaffen) Die Menschen sollen doch schwimmen lernen
Die Kosten für das neue Bad stehen auch nicht fest- man spricht von 30.000€ aber das ist nicht sicher
Die Sanierung des Kurfürsten- und Frankenbades wäre für alle Bürger aus den verschiedenen Viertel besser und sinniger und bürgerfreundlicher - Für wen ist die Stadt????