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Sorgen ernst nehmen

Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man den Nicht-ÖPNV-Nutzern aufzeigt, dass sie indirekt auch von einer Seilbahn profitieren können.

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Seilbahn gehört zur Multi-Mobilitäts-Strategie unbedingt dazu!

Für mobile Menschen heute heisst es, verschiedene Strategien miteinander zu verknüpfen zu können.

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Seilbahn könnte 4 Schienenstrecken verbinden und Rheinbrücken entlasten

1.) Die Seilbahn könnte
a) den Venusberg verbinden mit
b) der linksrheinischen Bahn (DB),
c) der linksrheinischen Stadtbahn (16, 63, evtl. 66 etc.),
d) der rechtsrheinischen Stadtbahn (62, 66) und
e) der rechtsrheinischen Bahn.
Damit schafft sie Umsteigemöglichkeiten zwischen 4 Bahnen - das alleine ist schon ziemlich genial und dürfte für viele Kunden die Attraktivität des ÖPNV erhöhen.
Außerdem dürften viele potenzielle Kunden keinen Parkplatz benötigen.

2.) Die Seilbahn könnte eine Querung über den Rhein ermöglichen, als Kabinenbahn auch Fahrradmitnahme ermöglichen, zwei große Telekom-Standorte verbinden (Service-Zentrale und Office Port an der Friedrich-Ebert-Allee mit dem Standort am Landgrabenweg). Sie könnte die überlasteten Rheinbrücken entlasten.

Vielleicht lässt sich ja auch die Deutsche Telekom als Sponsor gewinnen - im Sinne von "Telekom Express"? Innovativ wäre die Seilbahn auf jeden Fall und somit als Werbeträger gut geeignet - natürlich auch für andere Unternehmen.

Wichtig wäre mir, dass
- die Seilbahn in den VRS integriert wird und man keine zusätzlichen Tickets kaufen muss (würde die Akzeptanz meines Erachtens deutlich erhöhen),
- man Fahrräder, Kinderwägen, Rollstühle, etc. mitnehmen kann,
- die anfängliche Strecke so geplant wird, dass man sie später erweitern kann,
- man keine langen Wartezeiten auf die Bahn hat, sondern dass so viele Kabinen im Umlauf sind, dass nahezu "sofort" eine abfährt,
- die Bahn auch von Behinderten leicht genutzt werden kann, z.B. durch Entkopplung der Kabine vom Antriebsseil während der Passage von "Haltestellen", wie man dies von Bahnen aus den Alpen kennt.

Die Seilbahn wäre sicher eine Attraktion, die Besucher anzieht und diese auch zum Umstieg auf den ÖPNV bewegt.

Für mich persönlich könnte sich die Anreise von Euskirchen zum Landgrabenweg (heute S23 bis Bonn Hbf, dann 62) verbessern, falls die S23 bis zur Museumsmeile / UN-Campus durchfährt und ich dort zur Rheinüberquerung in die Seilbahn umsteigen könnte. Eventuelle "letzte Meter" würde ich mit einem vorhandenen Fahrrad oder Faltrad überbrücken.

Besonders interessant finde ich die Option, dass Seilbahnstrecken nicht zwangsweise reine Rundkurse sein müssen, sondern dass im Prinzip auch "Weichen" möglich sind. Dies birgt viele Erweiterungsmöglichkeiten für die Zukunft.

Denkbar wären z.B.:
- Fahrradabstellanlagen (am besten abschließbare Boxen für hochwertige Räder / Pedelecs, evtl. mit Stromtankstelle) oder
- Park+Ride-Parkplätze (gerne auch mit Stromtankstelle für Elektroautos)
an einer Seilbahnstation, damit Pendler dort auf den ÖPNV umsteigen können, sowie
- Restaurants (für Büroangestellte ohne eigene Kantine)
- oder gar die Schaffung neuer städtischer Zentren (um nur mal die Möglichkeiten aufzuzeigen).

Die Planung sollte von Experten ausgeführt werden und die Bürger - wie schon mit dieser Plattform hier, großes Lob dafür! - in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Vermutlich müssen die Bürger zunächst auch darüber aufgeklärt werden, was Seilbahnen heute alles leisten können.

Kommentare

Sie geben an, die Seilbahn könne folgende Punkte verbinden:
1) Venusberg
2) DB linksrheinisch
3) DB rechtsrheinisch
4) Straßenbahn linksrheinisch
5) Straßenbahn rechtsrheinisch
6) Telekomstandort rechtsrheinisch
7) Telekomstandort linksrheinisch

1) und 4) sind die kleinste Variante. (Hindenburgplatz <-> Venusberg)

Eine Erweiterung nach Gronau, ev. Haltestellen Ollenhauerstr. oder Olaf-Palme-Allee, würde 7) verwirklichen.

Über den Rhein nach Ramersdorf brächte 5) und 8), und vermutlich auch 7).

Das sind dann aber auch schon Luftlinie 6-8km. Venusberg und Hindenburgplatz kann ich mir bautechnisch gut vorstellen, ein Halt in Gronau ist da schon etwas anderes - wo soll denn da eine Haltestelle zu vernünftigen Kosten hin, so dass sie auch angebunden ist an die Straßenbahn bzw. U-Bahn? Nach Ramersdorf ist dann vermutlich schon wieder leichter vorstellbar.

Ich bin noch sehr skeptisch...