Ende der Hauptstadtromantik

Monetärer Typ: 
Einnahmevorschlag
Kategorie: 
Sonstiges

Immer wieder steht das Bonn Berlin Gesetzt in der Kritik. Bonn muss sich immer wieder, gegen den Abzug von Ministerien und deren Mitarbeiter wehren. Das Verständnis von zwei Plätzen für Ministerien, wird sicherlich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sinken. Darum jetzt handeln und das Gesetz aufgeben. Als Kompromiss dafür, sollte die Stadt Bonn fordern, die Gebäude und Grundstücke, als Ausgleich überlassen zu bekommen.
Da in Bonn immer wieder das Problem von zu wenig Platz, für bezahlbaren Wohnraum und Gewerbe aufkommt, könnten diese Grundstücke dafür genutzt werden. Lieber Gewerbe, die Gewerbesteuer zahlen, als Ministerien, die keine Steuern zahlen. Auch durch den Zuzug neuer Bürger, durch neuen Wohnraum, kämen mehr Steuern (Einkommensteuer) in die Kassen.

Kommentare

Das Problem dabei sind die Arbeitsplätze, die in nicht unwesentlichem Maße durch den Weggang der Ministerien verloren gehen. Diese müsste erst einmal in irgendeiner Form kompensiert werden, bevor durch Zuzug weiterer Menschen Steuermehreinnahmen generiert werden können. Auch die Ansiedlung von Gewerbe mit den entsprechenden Arbeitsplatzzahlen fällt nicht vom Himmel.

Es können zurzeit nur ca.80 Prozent der Gewerbewünsche erfüllt werden. Ein erhebliches Potential ist also vorhanden. Weiterhin werden dadurch auch die Arbeitsplätze der Ministerien kompensiert.

Es ist zu einseitig und kurzsichtig gedacht, wenn man dieser Argumentation folgen will. Bonn würde erheblich an Qualität und Ansehen und Bedeutung verlieren. Zudem kostet ein Umzug so viel mehr an Geld, das wiederum vernüftiger verwendet werden könnte. Die Teilung klappt doch prima, macht nur etwas Mühe. Und diese Mühe sollten wir auf uns nehmen, zumal auch nicht alles in Berlin konzentriert sein muss. Es kann eben auch in Bonn noch Politik gemacht werden und damit können auch mehr Bürger ins Boot geholt werden.